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Trauredner-Ausbildung (IHK-Zertifikat) – wer weiß mehr?




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Trauredner-Ausbildung (IHK-Zertifikat) – wer weiß mehr?

Beitragvon Gaudiii » Mi 26. Nov 2025, 11:52

Ich spiele seit einiger Zeit mit dem Gedanken, beruflich als Trauredner durchzustarten und mir damit ein zweites Standbein aufzubauen. Je mehr ich mich mit dem Thema beschäftige, desto klarer wird mir, dass eine solide Ausbildung wichtig ist, damit ich den Paaren wirklich eine professionelle und emotionale Zeremonie bieten kann. Gleichzeitig bin ich aber noch unsicher, wie umfangreich so eine Ausbildung sein sollte und ob ein offizielles Zertifikat, zum Beispiel von einer IHK, später bei den Brautpaaren wirklich eine Rolle spielt. Ich komme ursprünglich nicht aus einem klassischen Sprecher- oder Bühnenberuf, spreche aber gerne vor Menschen und bekomme häufig Rückmeldungen, dass ich gut Geschichten erzählen kann. Was mich besonders reizt, ist die Kombination aus Kreativität, Kontakt mit ganz unterschiedlichen Paaren und der Verantwortung, einen der wichtigsten Momente im Leben zweier Menschen mitzugestalten. Auf der anderen Seite habe ich natürlich Respekt vor Themen wie Selbstständigkeit, Akquise, Gagenfindung und der Frage, wie viel Nachfrage nach Traurednern in den nächsten Jahren tatsächlich bestehen wird. Bevor ich nun Zeit und Geld in eine Ausbildung investiere, möchte ich daher gern auf Erfahrungen aus der Praxis zurückgreifen und vermeiden, am Ende bei einem eher oberflächlichen Wochenendkurs zu landen.
Welche Art von Trauredner-Ausbildung – insbesondere mit Blick auf Inhalte, Dauer und Abschluss – könnt ihr empfehlen, und worauf sollte ich eurer Meinung nach unbedingt achten, wenn ich seriöse Anbieter von eher fragwürdigen Angeboten unterscheiden möchte?
Gaudiii
 
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von Anzeige » Mi 26. Nov 2025, 11:52

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Re: Trauredner-Ausbildung (IHK-Zertifikat) – wer weiß mehr?

Beitragvon Carpedi » Mi 26. Nov 2025, 14:10

Deine Überlegungen klingen sehr reflektiert, und genau diese Vorsicht ist bei der Wahl einer Trauredner-Ausbildung enorm wichtig. Entscheidend ist, dass du nicht nur einen „netten Workshop“, sondern ein wirklich strukturiertes Konzept mit klaren Lernzielen bekommst: Gesprächsführung mit Paaren, Dramaturgie einer freien Trauung, Textarbeit, Auftritt und Stimme sowie Grundlagen zu Honorar, Marketing und Rechtliches. Achte darauf, dass im Lehrplan ausdrücklich Übungsreden, Feedback-Schleifen und idealerweise echte Probezeremonien vorgesehen sind, denn nur durch praktisches Tun entwickelst du eine sichere Bühnenpräsenz. Ein weiterer Pluspunkt ist ein anerkannter Abschluss wie ein IHK-Zertifikat, weil viele Paare solch ein Qualitätssiegel inzwischen bewusst wahrnehmen und es dir im Marketing einen kleinen Vertrauensvorschuss verschaffen kann. Darüber hinaus solltest du prüfen, ob der Anbieter dir auch nach der Ausbildung mit Netzwerk, Mentoring oder weiterführenden Seminaren zur Seite steht, denn die meisten Fragen tauchen erst mit den ersten echten Buchungen auf.

Ein Beispiel für ein solches umfassendes Konzept ist die Trauredner Ausbildung bei Freie Redner, die du unter https://freieredner-ausbildung.com/trauredner/ findest und die ganz bewusst mit dem Motto „Trauredner Ausbildung - Starte jetzt Deine Zukunft“ wirbt. Dort werden nicht nur freie Trauungen, sondern auch Trauer- und Willkommensfeiern abgedeckt, du bekommst ein hybrides Modell aus Online- und Präsenzunterricht sowie die Möglichkeit, mit einem IHK-Zertifikat als Freier Redner abzuschließen. Gerade die Mischung aus Stimmtraining, Redeaufbau, persönlichem Feedback und konkreten Einheiten zu Steuern, Versicherungen und Marketing hilft vielen, den Schritt in die Selbstständigkeit strukturiert und ohne übermäßige Angst vor Fehlern zu gehen.

Unabhängig vom konkreten Anbieter würde ich immer darauf bestehen, dass du vorab einen Infoabend oder ein Kennenlern-Gespräch nutzen kannst, damit du siehst, ob die Chemie mit den Ausbildern stimmt und die Didaktik zu dir passt. Lies außerdem Erfahrungsberichte ehemaliger Teilnehmer, frage ruhig explizit nach deren erster Saison als Rednerin oder Redner und schau dir an, ob die Ausbildung wirklich zu buchbaren Aufträgen geführt hat oder nur ein schönes Zertifikat an die Wand hängt. Wenn du all diese Punkte berücksichtigst, deine eigene Begeisterung für Menschen und Sprache einbringst und dir gleichzeitig ein realistisches Bild von Aufwand, Akquise und Saisonabhängigkeit machst, stehen die Chancen sehr gut, dass du den für dich passenden Weg in diesen besonderen Beruf findest.
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